Kunsttherapie und Essstörungen - 07.11.2015

Schweizer Kunsttherapietag

Essstörungen – Nie genug und immer zuviel?

Essstörungen sind bedeutende psychosoma-tische Erkrankungen v.a. bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Symptome sind mannigfaltig, von zwanghaftem Diäthalten über Gewichtsangst, bis zum Missbrauch von Appetit-züglern und Abführmitteln. Leider ist die Prog-nose bei Essstörungen nach wie vor ungünstig. Daher sollen Betroffene frühzeitig angesprochen werden. Sie und ihre Angehörigen müssen ermuntert werden, möglichst rasch thera-peutische Unterstützung zu beanspruchen.

Dr. med. Bettina Isenschmid
FMH Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychosomatik SGPPM, Master of Medical Education MME der Universitäten Bern und Chicago. Chefärztin des Kompetenzzentrums Essverhalten, Adipositas und Psyche KEA spitalzofingen AG, Präsidentin Schweizerischer Fachverband Adipositas im Kindes- und Jugendalter akj und der Fachstelle PEP – Prävention Essstörungen Praxisnah am Inselspital Bern.